Meine Geschichten




 



Im Leben kann man nicht nur gewinnen. An jedem Funken Glück ist auch ein Haken. 
Gerade wenn man denkt, es könnte nicht besser sein, sticht dir jemand mitten ins Herz. 
Menschen treten in dein Leben, andere verlassen dich dafür. 
Das Leben ist ein Tauschgeschäft. 
[Sommerregen - Prolog]




Wie lange hast du an deinem ersten Roman geschrieben?
Ich schätze mit Überarbeitung waren es ungefähr 8 Monate. Ich wäre schon viel früher fertig gewesen, wenn ich nicht nach einem intensiven Schreibmonat ein paar Wochen schlapp gemacht hätte. Da meine  ersten Romane keine allzu hohe Seitenzahl vorweisen sollten, hätte ich sie auch dementsprechend schnell fertigstellen können. Aber wie das eben so ist, mal geht mehr, mal geht weniger. Da spielt bei mir auch die Stimmung und das seelische Befinden eine große Rolle.

Wie viele Seiten hat dieser ungefähr?
In Normseiten wird mein Roman 'Melancholie' wohl ungefähr 165 Seiten haben, plus minus. Wie man sieht, das ist nicht die Welt, aber schon für diese kleine Seitenzahl, braucht man viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Ich war heilfroh und so stolz auf mich, als ich diesen Roman beendet hatte. Auf diesen Augenblick hatte ich so lange gewartet, dass ich es mir kaum noch zugetraut hätte. Aber es war nicht nur Freude, die mich nach dem letzten Satz überfiel. 

Ist es dir schwer gefallen, die Charaktere loszulassen?
Ja, allerdings. Es war nicht einfach sie gehen zu lassen. Man gewöhnt sich während des Schreibens sehr an die Charaktere, schließlich sind alle so etwas wie Kinder oder Familie. Man selbst hat sie erschaffen und man selbst muss sie wieder in die Ecke stellen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Und das ist wirklich hart, denn das würde man mit seiner wahren Familie schließlich auch nicht machen. Aber da erwartet einen ja auch keine neue, im Normalfall. Dennoch, es ist kein einfaches Vorgehen. Figuren werden zu virtuellen Freunden, deren Sorgen, Wünsche und Vorlieben du kennst. Du weißt alles über sie und sie wissen alles über dich. Und plötzlich ist da nichts mehr. Noch lange habe ich an meine Hauptperson und an einige andere Nebencharaktere zurückgedacht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. 

Welche Werke sind abgeschlossen und welche nicht?
Abgeschlossen habe ich bisher nur zwei Romane und etliche Kurzgeschichten. 'Melancholie' war der erste Roman und 'The Devil Inside' der zweite. In 'Melancholie' geht es um psychische Erkrankungen, Schicksalsschläge und um den Sinn des Lebens, während es in 'The Devil Inside' um ein Drogendrama geht. Die Hauptperson kommt auf eine neue Schule und findet dort keinen Anschluss. Dadurch gerät sie in falsche Kreise, verliebt sich in einen Drogendealer und rutscht immer mehr in etwas rein, das ihr nicht gewachsen ist. In beiden Büchern spielt also die Realität eine große Rolle und die heutigen Probleme der Jugend. Ich befasse mich gerne und viel mit diesen Themen und fühle mich in solchen Geschichten einfach am wohlsten. 
Davon abgesehen gibt es einige Manuskripte, deren Handlung und Charaktere bestehen und ausgearbeitet wurden. Vielleicht existiert auch mal das erste und zweite Kapitel, aber darüber hinaus bin ich meist nie gekommen. Das waren dann Geschichten mit Fantasyanteil oder paranormalen Phänomenen. Gruselige Dinge sind eigentlich genau mein Ding, aber ich lese oder schaue es dann doch lieber, als dass ich es selbst schreibe. Ebenfalls mein Roman der auf meinen eigenen Erlebnissen beruht, wurde nicht fertiggestellt. Ich habe aber vor, das eines Tages hinter mich zu bringen, weil mir die Erinnerungen an folgende Zeit einfach sehr viel bedeuten. Dieser Roman heißt 'Sommerregen' und ein Teil des bereits bestehenden Covers ist oben zu sehen.  

An welchen Projekten arbeitest du derzeit?
Derzeit arbeite ich an nichts Festem. Ich probiere mich aus und versuche die passende Geschichte zu finden, für die ich mehr als nur ein kurzes Vergnügen empfinden kann. Meist kommt es mir so vor als wären die beiden fertigen Romane alles, was ich zustande bringen konnte. Aber das kann und darf nicht sein, deswegen muss ich mich weiter vorwagen. 
Eventuell habe ich wieder ein Jugenddrama in Aussicht, das auf der Basis beruht, dass die Hauptperson mit einem älteren Mann ein Verhältnis eingeht und die Familie nicht weiß, wie sie damit umgehen soll. Noch dazu wird es einige andere Komplikationen geben, aber die möchte ich hier noch nicht verraten. 



Kommentare:

  1. Liebe Sarah, wird es denn auch Leseproben von deinen Romanen geben? Würde mich sehr interessieren, wie du schreibst.

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    1. Wird es bestimmt! Ich werde demnächst hier noch eine weitere Seite erstellen, auf der ihr dann zu gewissen Romanen Leseproben finden werdet. Hoffe, das ist in Ordnung.

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  2. oh ja Leseproben wären toll !!!! :)

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  3. Ich warte schon seit langem auf die versprochenen Leseproben! ;-)

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  4. Hallo Sarah, also ich muss ja sagen das mich dein erster Roman total fasziniert. Ich kenne zwar nur das was du hier geschrieben hast aber trotzdem konnte ich jetzt schon eine gewisse Verbindung finden. Und sobald es in den Läden gibt werde ich es mir kaufen!!! Trotz kleiner Seitenzahl, denn ich finde man muss ja auch klein anfangen =)
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen das all deine Wünsche sich erfüllen werden ♥

    LG Jenny

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  5. Dear Sarah Jordan ^_^

    Danke fürs beantworten meiner Fragen auf Ask.fm
    Sehr lieb von dir noch so ausgiebige Antworten gegeben zu haben.
    Und die Einladung zum Plaudern wie du es in deinem YouTube Video erwähnt hast wird gerne angenommen.

    Ich habe schon von Aristoteles bis Stephen King alles Mögliche über das Schreiben gelesen.
    Und kenne auch angebliche Ratgeber oder Sachbücher über das Schreiben die das Wort „Kreativ“ beinhalten, die waren bis jetzt immer die schlechtesten die ich je über das Thema gelesen habe.

    Die gleiche Erfahrung habe ich auch mit dem Zeichnen und Malen gemacht. Seitdem lasse ich die Finger von Büchern die in Titeln das Wort „Kreativ“ beinhalten. Weil Schreiben, Zeichnen oder Malen schon ein Kreativer Prozess ist finde ich die Titel bescheuert und Irre führend wie die Inhaltsangaben. Meistens geht es dann in denn Büchern nicht übers Schreiben sondern übers Verlagswesen oder viel bla bla und Träumerei aber nicht über die Technik bzw. das Handwerk.

    Genau so lese ich keine Bücher mehr über das Schreiben wenn der Autor / Autorin nicht selber schon viel gelesen und geschrieben hat oder Mindestens sich wirklich sehr gut auskennt.

    Natürlich ist es kein muss solche Bücher zu lesen wenn man Schreiben will. Wie Stephen King schrieb, wer viel ließt und schreibt lernt schon, lesen und schreiben ist das Täglich Brot eines Schriftstellers, genau so sagen es viele andere auch.
    Aber ich bin vom Typ her so das mich Technik sehr Interessiert. Und bei Schriftsteller und Autoren die ich sehr Bewundere ich mich oft frage was sie denn über das Thema Wissen und gelesen haben um dann diese Bücher auch zu lesen.

    Ich wusste nicht wo ich jetzt denn Gedankenaustausch auf deinen Blog genau Posten sollte.
    Vielleicht ist er hier genau richtig.

    Ich mag deine YouTube Videos und bin schon auf deine Erstlingswerke gespannt, genau so wenn du mal Auszüge aus deinen Romanen Mindestens in einen Video Vorlesen würdest.

    Liebe Grüße

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    1. Hallo. (:

      Im Grunde dachte ich dabei eher an Facebook oder Ähnliches, was eben zum Unterhalten und Austauschen gedacht ist. Auf dem Blog zu antworten ist für mich doch recht umständlich, weil ich es ohnehin immer nur sehe, wenn ich die Mails checke und wenn ich dann nicht gleich Zeit zum Antworten habe, vergesse ich es gerne mal. Und das wäre einfach nicht fair gegenüber denen, die wirklich mit mir kommunizieren wollen. ^^

      Nun, jeder hat so seine Interessen. Ich persönlich interessiere mich insofern nicht für die Schreibtechniken, weil ich mir sowieso nichts von irgendwem abschauen möchte. Ich möchte weiterhin meinen eigenen Stil und meine eigene Technik entwickeln und weiterentwickeln, wie ich es nun seit fast elf Jahren tue.
      Ein kreativ geborener Mensch braucht keine Anhaltspunkte, wie man schreibt. Er kann es. So sehe ich das. Und ich war schon immer sehr überzeugt von meinem Können, weswegen ich es als Zeitverschwendung empfunden hätte, ernsthaft solche sachlichen Werke zu lesen.
      Aber damit will ich nicht sagen, dass man nicht viel davon lernen kann, was einen weiterbringt. Auch mir kamen selbstverständlich einige 'Regeln' oder Tipps zu Ohren in meinem Leben, die ich teilweise sogar befolge. Ich denke, so ganz ohne äußere Einflüsse kann ja niemand leben.

      :D Ich muss leider los, ausführlichere Gespräche gerne auf meiner Facebook-Seite. Findet man unter Sarah Jordan, sowieso TheSarahStory.

      Ganz herzliche Grüße.

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