Filmempfehlungen

Angelina Jolie als Hungershelferin in Afrika. Ein Mann, Nick, der alles für die Menschen dort tut und sein eigenes Leben für sie ständig in Gefahr bringt. Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und noch viel tiefer. Bilder, die durch Mark und Bein gehen, Gänsehaut hinterlassen, weinende Augen. So viel Leid in der Welt, das wir einfach ignorieren. Wir, mit unseren Luxusproblemen. Die Ausmaße des Lebens in Afrika und anderswo, werden durch diesen Film bereits in den ersten zwanzig Minuten übertragen und bilden einen Kloß in unserem Hals. Doch wie es immer ist, vergessen wir all den Schrecken und das Leid, das wir sahen und spürten, sobald der Film zu Ende ist und der Abspann vorüber. Aber es ist nicht vorbei, für diese Menschen geht das Elend weiter und für uns ist es oftmals nicht möglich, das zu verstehen. Können wir uns wirklich vorstellen, wie es ist, so zu leben? Zu hungern? Schmerzen zu leiden und nichts dagegen tun zu können, weil keine Apotheke an der nächsten Ecke ist? Dieser Film könnte die Welt verändern, ich frage mich nur, wieso seit dem Erscheinungsjahr höchstens noch viel schlimmer geworden ist.
Diesen Film darf man nicht verpassen, denn selbst wenn man sein luxuriöses Leben nach den zwei Stunden wieder weiterlebt, wird er etwas in dem Zuschauer verändert haben. Und wenn es nur ein noch so kleines Detail ist. Ich glaube, wäre man vor Ort, könnte man nicht mehr einfach gehen und vergessen, wie wir den Film einfach ausschalten. Man würde immer wieder zurückwollen und helfen, weil es real wurde, real für unseren Verstand, für unser Gefühl. Sobald wir das Leid mit eigenen Augen gesehen haben, in Wirklichkeit, müssen wir dort sein und helfen. Denn wir könnten es nicht ertragen, wegzusehen und wegzugehen und diese Menschen im Stich zu lassen. Wo wir doch so viel mehr tun könnten. Alle sollten wir einmal dort sein, um zu verstehen, dass wir helfen sollten und um zu verstehen, dass es uns gut geht. Uns geht es hier allen gut. 


Ein Film, der den Zuschauern sagt, wie wichtig es ist, seinen Kindern ein Leben nach ihren Wünschen zu ermöglichen. Sie nicht daran zu hindern, ihre Träume zu verwirklichen und ihnen nicht vorzuschreiben, welchen Weg sie zu gehen haben. Jeder hat sein Leben und damit sollte er tun und lassen dürfen, was er möchte. Jeder Mensch möchte und sollte seine eigenen Spuren hinterlassen und Eltern müssen ihre Kinder dabei unterstützen. Viele projizieren ihre eigenen Fehltritte auf ihre Kinder und möchten, dass sie das werden, was sie selbst nicht werden konnten. Oder sie möchten, dass die Kinder genau das werden, was sie selbst bereits sind. Selbst, wenn sie es nur gut meinen und sich eine sichere Zukunft für ihre Sprösslinge wünschen, sollten sie trotzdem immer an oberste Priorität stellen, was ihre Kinder sich wünschen. Zuhören und akzeptieren, lieben und unterstützen. Das Leben ist zu kurz, und es wird vielleicht noch viel kürzer, wenn man darin unglücklich ist. Eine absolute Filmempfehlung zum Nachdenken und Philosophieren. 


Ein wunderbarer Film, der gewisse Moralen überschreitet und sie trotzdem mit einer liebevollen Seite behandelt, sodass man darüber lächeln muss, obwohl es im Grunde makaber oder unhöflich ist. Eine fantastische Atmosphäre, die alles bietet, was man von einem Film diesen Genres erwarten kann. Ein lächelndes und ein weinendes Auge, ein verzweifeltes und ein hoffnungsvolles Seufzen, ein Kopfschütteln, das sowohl belustigt als auch abwertend sein kann und zwei Mädchen, die man liebt und hasst und in manchen Augenblicken sogar beides zur gleichen Zeit. Sind die Verrückten die Verrückten oder sind es manchmal etwa die Normalen? Ein Film, der sich um vieles dreht, aber eines ganz sicher weiß: Das Leben ist nicht immer einfach und das Wichtigste ist, dass man geliebt wird, so wie man ist. Denn Liebe braucht ein jeder Mensch in seinem Leben. Auch dann, wenn man sie gerade nicht verdient.


Ein Film, der es geschafft hat, dass ich mir in den ersten Augenblicken gewünscht habe, dieser Junge mit diesem wunderbaren, kuriosen, großen Bruder zu sein. Doch ebenso hat dieser Film gezeigt, wie tief er berühren und verletzen kann. Wie das Leben so spielt, was zwischen den Momenten, in denen man blinzelt, in denen sich etwas verändert. Wie tief menschliche Beziehungen gehen können und manche Bänder so stark sind, dass sie ein Leben lang halten. Unfassbar empfehlenswert für alle, die keinen alltäglichen Film sehen wollen, aber einen, der trotz seiner Tiefgründigkeit so leicht daherkommt, wie ein Schmunzeln. Skurrile Menschen, Vergangenheiten, Zukünfte und Freundschaften auf ganz besonderer Ebene.


Dass Franzosen gute Filme machen, sollte mittlerweile jeder bemerkt haben, aber diese Kooperation mit ihnen, ist wirklich Gold wert gewesen. Mr. Morgans Last Love ist ein Film, der die Jugend, wie auch die ältere Generation sehr begeistern und vor allen Dingen sehr berühren kann. Selten habe ich Filme gesehen, die mir die Charaktere in kürzester Zeit so nahe bringen konnten und sie wirklich tief in mein Herz verankert haben, sodass sie einfach unvergessen bleiben. Ein Film, der den französischen Charme besitzt und hervorhebt, was im Leben wichtig ist und dass es für die Liebe niemals zu spät sein muss. Eine wunderbare Freundschaft zwischen jung und alt, eine Liebe, die etwas ganz besonderes ist und sich von anderen für manche viel zu sehr abhebt, aber gerade deswegen so wundervoll ist.

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